Die Geschichte der Wandelhalle

Seit 1906 mitten in Hamburg

Am 6. Dezember 1906 wurde der Hauptbahnhof in Hamburg in Betrieb genommen. Die an der Nordseite gelegene Eingangs-, Verbindungs- und Ausgangshaupthalle wurde unter dem Namen „Wandelhalle“ bekannt und ist ein fester Bestandteil des Hamburger Hauptbahnhofs. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs änderte sich das Bild des Hamburger Hauptbahnhofs grundlegend. Denn am 9. November 1941 fielen die ersten Bomben und beschädigten ihn so schwer, dass eine vollständige Erneuerung in Frage gestellt wurde.

Erfolgreicher Wiederaufbau

Nach einigen notdürftigen Reparaturen setzte man die Ausbesserungen am Bahnhof nach der Währungsreform weiter fort. In den 70er Jahren erfolgte endlich die Grundinstandsetzung. Allerdings stellte man während dieser Arbeiten im Jahre 1979 Korrosionsschäden an der stählernen Wandelhallenbrücke fest, die sich als Spätschäden der Kriegseinwirkungen erwiesen. Deshalb musste die Wandelhallenbrücke 1985 komplett abgerissen und neu aufgebaut werden.


Gelungene Neueröffnung

Am 1. Juni 1991 wurde die große und festliche Neueröffnung der „Neuen Wandelhalle“ gefeiert. Entstanden ist ein Einkaufszentrum über 2 Etagen auf 7.600 m2, mit 50 Fachgeschäften, Restaurants und Servicestationen unter beeindruckender historischer Architektur. Seit mittlerweile über 20 Jahren lockt die Wandelhalle nunmehr Hamburger, Touristen und Durchreisende an und bildet einen zentralen Anlaufpunkt, der immer einen Besuch wert ist. An 7 Tagen in der Woche von morgens bis abends, auch an Sonn- und Feiertagen.